Ich kann Aufsichtsrat, weil …

11. August 2009 geschrieben von admin  
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Wir von der Projektgruppe Junge Frauen waren auch auf dem Vorwärts-Fest. Doch vor dem Feiern wollten wir zunächst nach Bewerberinnen gucken. Bewerberinnen die die Aufsichtsratsposten besetzen können, die ab dem 27. September 2009 frei werden. Denn die SPD spricht sich in ihrem Regierungsprogramm für eine Quotierung der Aufsichts- und Vorstandsgremien aus. Es wird Zeit, dass Frauen dort wie überall im Leben vertreten sind. Offensichtlich blieb ihnen diese Tür in der Vergangenheit verschlossen. Deswegen muss sie jetzt aufgestoßen werden.

Wir haben nachgefragt, warum Frauen in die Aufsichtsgremien gehören. Man nehme eine Portion Qualifikation, rühre eine große Menge Selbstbewusstsein darunter und garniere dies mit einer Schippe Humor. Heraus kommt unsere Fotoaktion “Ich kann Aufsichtsrat”. Junge Frauen bewerben sich um den vorletzten Männersessel:

maedelsindenaufsichtsrat

Mehr Fotos von der Aktion in unserem Flickr-Album

Die Aktion kann übrigens ganz leicht vor Ort durchgeführt werden. Die Pappe dazu gibt es hier. Einfach ausdrucken, aufziehen lassen und losgehen. Eure schönsten Fotos schickt bitte an uns (via Mail)

Elke Büdenbender spricht über Gleichstellung

15. Juli 2009 geschrieben von admin  
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Elke Büdenbender, Verwaltungsrichterin und Frau des SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier, macht sich stark für die Gleichstellung von Frauen und Männern: Gleiches Geld für gleiche Arbeit, Betreuungslücke schließen und mehr Frauen in Führungspositionen.

Das Programm von gestern abschalten!

19. Juni 2009 geschrieben von admin  
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muenteferingFaire und gleiche Sprossen für eine gleichberechtigte Teilhabe an poltischen Prozessen, dass ist das zentrale Anliegen der Initiative Aufstiegssprossen. Auch auf dem außerordentlichen Bundesparteitag haben die Mitglieder der Initiative Flagge gezeigt und mit einer kreativen Aktion ihren Forderungen Ausdruck verliehen. „Das Programm von gestern abschalten! Gleichstellung: Jetzt!“ war die zentrale Botschaft am Stand der Aufstiegssprossen. Über 60 Besucher des Parteitags zeigten, dass sie sich gegen ein längst veraltetes Frauenbild stellen. Mit ihrer Mitwirkung an der Fotoaktion haben sie eindeutig Stellung bezogen für eine gerechte Verteilung von Chancen und Möglichkeiten in der Gesellschaft.
Auch zahlreiche Politikerinnen und Politiker sowie Gäste des Parteitags konnten sich vor einer Fotowand ablichten lassen und wurden dann in ein Bild hineingeschnitten. So entstand eine Vielzahl eindrucksvoller Fotomontagen, die an Familie, Freunde und Bekannte verschickt und in Social Communities gepostet werden können. Unterstützt wurden die Aufstiegssprossen bei der Aktion von Mani Pournaghi Azar, der vor allem bei der technischen Umsetzung, aber auch bei der konzeptionellen Betreuung eine wichtige Hilfe war. Auch der SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering zeigte Einsatz für eine aktive Gleichstellungspolitik. Auf unserer Seite findet ihr nun eine Auswahl der eindrucksvoller Bilder der Aktion.

Welcher Feminismus-Typ bist du?

1. Juni 2009 geschrieben von admin  
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Feminimus-Quiz

Der Streit um die Gleichstellung ist farbenfroh und facettenreich. Die Frage ist nur welcher Feminismus-Typ bist Du? Wir von der Initiative Aufstiegssprossen haben auf Facebook ein Quiz dazu gestartet. Damit kannst du herausfinden, ob du eine Teilzeit-Feministin, eine Power-Emanze, eine Neofeministin oder gar eine Anti-Feministin bist.

Um zum Quiz zu gelangen, klickst du hier.

Team Aufstiegssprossen

19. April 2009 geschrieben von admin  
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team_aufstiegssprossen

Wir wissen: Jungen Frauen fehlt es weder an Willen, noch an Engagement. Es fehlen die gleichen und fairen Bedingungen. Die Leiter ist ein Symbol für unser Ziel: gleich viele Sprossen auf jeder Seite. Schluss mit der Geschlechterungerechtigkeit! Das sagen Tobias Nehren, Katrin Molkentin, Christina Schildmann und Katrin Münch stellvertretend für die Initiative Aufstiegssprossen.

Es ist Zeit, dass die fehlenden Aufstiegssprossen endlich eingesetz werden. Das haben wir symbolisch am 19. April vor dem Tempodrom getan. An diesem Tag stellte die SPD ihren Entwurf für ein Regierungsprogramm vor. Im Entwurf sind drei neue Sprossen drin enthalten: Gleiche Bezahlung für Frauen und Männer, die Forderung nach einer Frauenquote für Aufsichtsräte und mehr Kinderbetreuung.

Wir glauben aber, dass noch mehr Sprossen fehlen. Auf dieser Diskussionsplattform wollen wir mit euch gemeinsam herausfinden, welche Sprossen zusätzlich fehlen. Die SPD hat ihren Programmentwurf intensiv diskutiert und wird am 14. Juni diesen verabschieden. Es wird spannend, denn es gibt Gesprächsbedarf. Einige in der Partei fordern die Abschaffung des Ehegattensplitting. Ausgang offen.

Franz Müntefering für mehr Frauen in Aufsichtsräten

17. März 2009 geschrieben von admin  
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Der SPD-Parteivorsitzende hatte im April Vertreterinnen der Nürnberger Resolution im Willy-Brandt-Haus empfangen. In einem Pressestatement fasste er die Ergebnisse des Gespräches zusammen: Er will sich die Forderungen in der SPD voran bringen und sich persönlich dafür engagieren, dass eine Frauenquote für Aufsichtsräte im Regierungsprogramm der SPD verankert wird. Die SPD wird am 14. Juni 2009 auf einem außerordentlichen Bundesparteitag in Berlin ihr Regierungsprogramm verabschieden. Im Estrel-Hotel werden die Delegierten dann auch über diesen Vorschlag debattieren und hoffentlich mehrheitlich positiv entscheiden.

Hintergrundinfos:
Die Nürnberger Resolution entstand im Oktober 2008 aus einer Initiative von Fach- und Führungskräften. In der Resolution wird die Bundesregierung aufgefordert, Aktiengesellschaften gesetzlich zu verpflichten, die Zahl der Frauen im Aufsichtsrat zu erhöhen. Weitere Forderungen beschäftigen sich mit Qualitätsanforderungen für Aufsichtsratsmitglieder und der allgemeinen Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen in der Privatwirtschaft. Die Unterzeichner/Innen der Nürnberger Resolution sehen die Umsetzung ihrer Forderung als einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen in einer globalisierten Wirtschaft.

Weitere Informationen und zahlreiche Links zum Thema unter www.nuernberger-resolution.de.