Über den Umgang mit Zeit

Juli 10, 2009 by Olaf Scholz  
Filed under Pogo auf dem Arbeitsmarkt

Foto: Hans-Christian Plambeck | www.hcp-foto.comDass der neue Job Flexibilität verlangt, ist Standard in fast jeder Stellenanzeige. Fragt man nach dem umgekehrten Fall: „Wie stellt sich mein Arbeitsplatz auf mich ein?“, sieht es meist mau aus. Flexibilität im Arbeitsleben darf aber keine Einbahnstraße sein. Auch die Arbeit muss sich am Menschen und seinen Bedürfnissen ausrichten. Das gelingt noch zu selten. Insbesondere an Frauen bleibt es häufig noch immer hängen, die Anforderungen verschiedener Lebensbereiche unter einen Hut zu bringen.

Wer heute sein Berufsleben früh beginnt und z. B. mit 16, 17 eine Lehre anfängt, der wird noch bis zu fünf Jahrzehnte Erwerbsarbeit leisten. Das kann nur dann gut gehen, wenn sich die Arbeit vernünftig mit allem anderen vereinbaren lässt. Schließlich ist der Beruf nur ein Lebensbereich unter vielen, der uns Anstrengung und Anpassung abverlangt und uns dafür mit Anerkennung belohnt. Arbeit ist das halbe Leben – aber eben auch nur das halbe.

Das ganze Leben und damit auch die Zeit unserer Leistungsfähigkeit werden länger. Die überkommene Vorstellung einer vorhersehbaren, linearen beruflichen Laufbahn – womöglich auch noch durchgehend bei einem Arbeitgeber – muss auch deshalb Platz machen: Abhängige Beschäftigung wird immer häufiger unterbrochen von Familienzeiten, die man ganz dem Nachwuchs oder zu pflegenden Verwandten widmet, von Zeiten der Weiterbildung, um fachlich am Ball zu bleiben, bei einigen auch von Zeiten der Selbständigkeit, in denen man eigene Ideen verwirklicht, oder einem Sabbatical, um neue Energie und Ideen für kommende Herausforderungen zu sammeln. Das muss einfach möglich sein. Jede und jeder Einzelne von uns kann das meistern, denn wir sind überdurchschnittlich anpassungsfähige Wesen. Aber wir brauchen als Gesellschaft dafür einen Mentalitätswechsel – eine neue Kultur der Arbeit.

Zu Beginn diesen Jahres haben wir etwas geschaffen, das die Keimzelle eines solchen Umdenkens werden kann: Seit 1. Januar gibt es durch das „Flexigesetz II“ ein gesetzlich abgesichertes Modell für Langzeitarbeitskonten, die Planungssicherheit über das gesamte Berufsleben hinweg ermöglichen. Guthaben sind danach umfassend gegen Insolvenz geschützt. Sie existieren nicht nur als Zahlen in einem Computer, sondern werden in Geld und in der Regel von Dritten außerhalb des Betriebes geführt. Wechselt man den Arbeitgeber, nimmt man das Konto einfach mit – vorausgesetzt der neue Arbeitgeber willigt ein. Bietet der neue Arbeitgeber das nicht an, kann das Wertguthaben an die Deutsche Rentenversicherung Bund übertragen werden, die die Verwaltung des Guthabens und entsprechend auch die Auszahlung vornimmt, wenn es soweit ist mit der geplanten Freistellung – unabhängig davon, wo man gerade angestellt ist.

Zum Umdenken gehört auch, dass es nicht mehr vorrangig um das klassische Bild älterer Arbeitnehmer geht, die ihr aufgebautes Guthaben nutzen, um später weniger zu arbeiten. Genauso gut ist es möglich, früh im Berufsleben das Konto zu überziehen, wenn z. B. die Kinder Zeit einfordern. Wenn man sich dann später wieder stärker dem Beruf widmen kann und will, füllt man es wieder auf.

Mein Ziel ist es, dass so ein Konto in Zukunft unser gesamtes Arbeitsleben so selbstverständlich begleiten wird, wie der Sozialversicherungsausweis, den wir zu Hause liegen haben. Ich werde mich weiter mit ganzem Einsatz dafür stark machen, dass möglichst viele Unternehmen – die kleinen, wie die großen – mitziehen. Und ich bin zuversichtlich, denn ich habe ein überzeugendes Argument auf meiner Seite: Wer früh genug auf den Zug aufspringt, für den wird das bald ein großer Pluspunkt sein im Wettlauf um die besten Fachkräfte und besonders um die Fachfrauen. Unsere Wirtschaft wird es sich angesichts der demografischen Entwicklung in Zukunft immer weniger leisten können, auf ihre hervorragenden Qualifikationen und ihre Talente zu verzichten.

Comments

5 Responses to “Über den Umgang mit Zeit”
  1. Peter sagt:

    Was für eine Beschönigung der Realität, was für ein weltfremdes Soziologen-Gequatsche! Zitat: “Schließlich ist der Beruf nur ein Lebensbereich unter vielen, der uns Anstrengung und Anpassung abverlangt und uns dafür mit Anerkennung belohnt.” Erstens ist der Beruf kein Lebensbereich unter vielen, sondern für die aller-meisten Arbeitnehmer, die Nicht-Akademiker sowieso, dass, was praktisch alle Lebensenergie verbraucht und keine Kraft für irgendwas anderes lässt. Wo ist denn der Lebensbereich “Freizeit” mehr als Reproduktion??? Zweitens, der Beruf verlangt Anstrengung und Anpassung? Es ist ja wohl immer noch das kapitalistische Unternehmen, was möglichst viel Arbeit pro Stunde und möglichst viele Stunden pro Tag verlangt, weil sich daran die Rentabilität festmacht - und nicht einfach der Beruf z.B. des Busfahrers. Nicht das Busfahren als solches verlangt eine Anstrengung, die den Leuten nach 8 Stunden alle Energie für einen Tag aussaugt, sondern die Organisation des Busfahrens als kapitalistisches Geschäft. Und 3., der Beruf gibt - quasi als Kompensation - “Anerkennung”? Was ist das denn für eine Anerkennung? Ehre den braven Knechten! Eine Anerkennung, die auch jede römische Sklavenhalter seinen GUTEN Sklaven gezollt hat.

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  3. Olaf Scholz sich von den Grünen fern halten. wenn man die Mehrheit erreicht, dann braucht nicht mit einer anderen Partei zu koellieren eine Koalition ist nicht nötig. Was soll man die andere Partei mit sich schleppen. Ist so wieso eine Minderheitspartei, zwischen der CDU und SPD sind die Grünen nicht vertreten. Lebn immer auf Kosten anderer Parteien. Diesmal wäre es auf Kosten der SPD. Haben den neuen Bürgermeister nicht akzeptiert, bis er das Amt besetzte sind alle von den Grünen auf die CDU losgegangen und haben versucht Ihre Ideologien den Bürgern aufzuzwingen und haben die CDu schlecht gemacht bis die mit dem neuen Bürgermeister weiter im Bürgermeisteramt waren, dann aufgelöst, weil die den neuen Bürgermeister nicht wollten. Das machen die auch mit Olaf Scholz, sobald die unzufrieden sind weichen die immer aus, um sich bei den Bürgern beliebt machen zu können. Ausserdem war diese AHayduk im Aufsichtrat der Saga. Die ziehen immer über die Betriebskosten die Mieter ab. Sie war auch informiert. Der Fall ist beim BGH gelandet und Kanzleramt wurde erst einmal gestoppt, weil der Bürgermeister für die Senatoren zuständig ist. der Bürgermeister ist auch zuständig für die Richter. Da sind einige, die sind seit 40 Jahren im Amt ohne die Lizenz. Haben keine Zulassung mehr. Die gestzliche Richteramtszeit beträgt 12 Jahre. Auch der Präsident des Amtsgericht und einige Richter dort müssen weg. Bis zum Oberlandesgericht haben alle keine Zulassung mehr. Die dehen auch krumme Dinge beim Amtsgericht. Beläastigen die Bürger. Denen ist bekannt, dass die Saga die Mieter abzockt im Millarden höhe über die Betriebskosten bis jetzt. Die müssen alle weg da, falls Olaf Scholz es schafft ins Amt. Die Richter müssen den Professortitel haben. Eine erstklassige Politik macht man mit Professoren. Die Geschäftsführung der Saga. Sachs, Geiger……, die müssen weg. AHayduk fern halten. Sind alle registriert beim BGH und Kanzleramt. Auch die Richter. Und wichtig ist eine Scheinehe ist gesetlich zugelassen, falls es dazu dient einem anderen helfen zu können. Jede Ehe die in die Brüche geht wird zu einer Scheinehe. Das ist ganz normal, dass man für seine Dienste Geld bekommt. Gab einen Fall. Bülent ….., der ist in derartigen Verhaältnissen aufgewachsen. Die aus der Türkei kommen bezahlen immer acuh für Vermittlungen Geld, dass die eine Scheinehe eingehen können, um sogar wie nach Deutschland kommen und bleiben zu können. Das ist gesetlich erlaubt. Dieser Bülent ….. muss um Hilfe gebeten worden sein und er hat geholfen und ganz normal, dass jemand von seiner Stellung bezahlt wird. Ohne, dasss irgendjemand Kenntnis davon hat werden sogar jetzt Scheinehen abgeschlossen, diese Scheinehen dienen nur zu einem Zweck. Einem anderen helfen zu können. Dieser Bülent….. weiss gar nicht worum es geht. Lässt alles über sich ergehen. Ist doch selbtverständlich, dass man bezahlt wird für seine Mühen und Dienste. Warum soll denn dieser Bülent….. zur Rechenschaft gezogen werden, wenn am laufenden Band Scheinehen abgeschlossen werden. Warum denn gerade jemand in seiner Stellung. Ihn trifft keine Schuld. Er wurde hineingezogen, um helfen zu können.

  4. Sich darum kümmern gleich, falls gewählt wird, habe noch etwas hinzugefügt !

    Olaf Scholz sich von den Grünen fern halten. wenn man die Mehrheit erreicht, dann braucht nicht mit einer anderen Partei zu koellieren eine Koalition ist nicht nötig. Was soll man die andere Partei mit sich schleppen. Ist so wieso eine Minderheitspartei, zwischen der CDU und SPD sind die Grünen nicht vertreten. Lebn immer auf Kosten anderer Parteien. Diesmal wäre es auf Kosten der SPD. Haben den neuen Bürgermeister nicht akzeptiert, bis er das Amt besetzte sind alle von den Grünen auf die CDU losgegangen und haben versucht Ihre Ideologien den Bürgern aufzuzwingen und haben die CDu schlecht gemacht bis die mit dem neuen Bürgermeister weiter im Bürgermeisteramt waren, dann aufgelöst, weil die den neuen Bürgermeister nicht wollten. Das machen die auch mit Olaf Scholz, sobald die unzufrieden sind weichen die immer aus, um sich bei den Bürgern beliebt machen zu können. Ausserdem war diese AHayduk im Aufsichtrat der Saga. Die ziehen immer über die Betriebskosten die Mieter ab. Sie war auch informiert. Der Fall ist beim BGH gelandet und Kanzleramt wurde erst einmal gestoppt, weil der Bürgermeister für die Senatoren zuständig ist. der Bürgermeister ist auch zuständig für die Richter. Da sind einige, die sind seit 40 Jahren im Amt ohne die Lizenz. Haben keine Zulassung mehr. Die gestzliche Richteramtszeit beträgt 12 Jahre. Auch der Präsident des Amtsgericht hat keine Zulassung seit acht Jahren mehr und einige Richter dort müssen weg. Ein Obergerichtsvollzieher Namens R.Heidbüchel muss auch weg. Soll ich mitteilen. Bis zum Oberlandesgericht haben alle keine Zulassung mehr. Die dehen auch krumme Dinge beim Amtsgericht. Beläastigen die Bürger. Denen ist bekannt, dass die Saga die Mieter abzockt im Millarden höhe über die Betriebskosten bis jetzt. Die müssen alle weg da, falls Olaf Scholz es schafft ins Amt. Die Richter müssen den Professortitel haben. Eine erstklassige Politik macht man mit Professoren. Die Geschäftsführung der Saga. Sachs, Geiger……, die müssen weg. AHayduk fern halten. Sind alle registriert beim BGH und Kanzleramt. Auch die Richter. Und wichtig ist eine Scheinehe ist gesetlich zugelassen, falls es dazu dient einem anderen helfen zu können. Jede Ehe die in die Brüche geht wird zu einer Scheinehe. Das ist ganz normal, dass man für seine Dienste Geld bekommt. Gab einen Fall. Bülent ….., der ist in derartigen Verhältnissen aufgewachsen. Die aus der Türkei kommen bezahlen immer acuh für Vermittlungen Geld, dass die eine Scheinehe eingehen können, um sogar wie nach Deutschland kommen und bleiben zu können. Das ist gesetlich erlaubt. Dieser Bülent ….. muss um Hilfe gebeten worden sein und er hat geholfen und ganz normal, dass jemand von seiner Stellung bezahlt wird. Ohne, dasss irgendjemand Kenntnis davon hat werden sogar jetzt Scheinehen abgeschlossen, diese Scheinehen dienen nur zu einem Zweck. Einem anderen helfen zu können. Dieser Bülent….. weiss gar nicht worum es geht. Lässt alles über sich ergehen. Ist doch selbtverständlich, dass man bezahlt wird für seine Mühen und Dienste. Warum soll denn dieser Bülent….. zur Rechenschaft gezogen werden, wenn am laufenden Band Scheinehen abgeschlossen werden. Warum denn gerade jemand in seiner Stellung. Ihn trifft keine Schuld. Er wurde hineingezogen, um helfen zu können.

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  1. צמיגים sagt:

    צמיגים…

    Über den Umgang mit Zeit : Aufstiegssprossen…



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