Nachgefragt bei Renate Schmidt

Juli 29, 2009 by Katrin Molkentin  
Filed under Schnappschüsse

Renate Schmidt war von 2002-2005 Familienministerin in Deutschland. Seit dem gilt sie als Mutter des Elterngeldes, Krippenausbaus und des Ganztagsschulprogramms. Derzeit packt sie Kisten und räumt ihr Bundestagsbüro, denn sie kandidiert nicht mehr für den neuen Bundestag - der am 27. September 2009 gewählt wird. Bevor sie Berlin verlässt, wollten wir nochmal nachfragen: Wie weit sind wir gekommen und was muss familienpolitisch noch passieren?

Comments

3 Responses to “Nachgefragt bei Renate Schmidt”
  1. Corinna sagt:

    Liebe Aufstiegssprossen,

    warum muss denn immer Gleichstellungspolitik mit Familienpolitik vermengt werden? Wieso sind immer die Frauen für Familien zuständig? Und warum interviewt ihr nicht Gleichstellungspolitikerinnen, wenn sie den Bundestag verlassen? Hertha Däubler-Gmelin wäre da doch ein Beispiel, sie verlässt ja leider den Bundestag. Als junge Frau ohne Kinder ( und davon soll es ja doch einige geben - und auch ohne konkrete Familienplanung) nervt es mich enorm, dass ich, wenn ich Gleichstellungspolitik will, immer im 2. Atemzug auch für Familienpolitik verantwortlich bin. Für echte Gleichstellungpolitik, wie sie m.e. bisher auch von den Aufstiegssprossen vertreten wurde, wäre als ehemalige Bundesministerin Christine Bergmann die bessere Interviewpartnerin gewesen.

  2. Katrin Molkentin sagt:

    Es wird noch viele Interviewpartnerinnen geben und da sind dann hoffentlich viele Impulse, Ideen und Ansichten zur Gleichstellung enthalten. Wir wollen hier auf dieser Plattform mehrere Sichtweisen zu Wort kommen lassen. Herta Däubler-Gmelin und Christine Bergmann sind dabei nur zwei von zig wunderbaren potenziellen Interviewpartnerinnen.

    Wir sind auch der Auffassung, dass es Forderungen und Punkte in der Gleichstellungspolitik geben muss, die nichts mit dem Familienleben zu tun haben. Wir wollen die Gleichstellung in allen Lebensbereichen erreichen. Dazu gehört für viele Frauen aber nun einmal auch die gerechte Teilung der Familienarbeit dazu.

    Beides stimmt: Eine Familienfrau ist eine Frau und eine Frau ist nicht immer eine Familienfrau. Daher fordern wir die Gleichstellung in allen Lebensbereichen: in Kunst, Kultur, Wissenschaft, Gesellschaft, auf Arbeit, beim Fernsehen und im Sport. Wir sollten die Rechte nicht gegeneinander ausspielen, sondern an allen Stellen mind. die Hälfte haben wollen.

  3. دايت sagt:

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