Initiative Aufstiegssprossen


Wooden ladderJungen Frauen fehlt es weder an Willen, noch an Engagement. Es fehlen die gleichen und fairen Bedingungen. Die Leiter ist ein Symbol für unser Ziel: gleich viele Sprossen auf jeder Seite. Schluss mit der Geschlechterungerechtigkeit!

Frauen sind heute besser ausgebildet als Männer. In der Schule und an der Uni ziehen sie an ihren Mitschülern und Mitstudenten vorbei. Aber kaum sind sie auf dem Arbeitsmarkt, kommt die Ernüchterung. Sie stoßen auf ungleiche Bedingungen: Auf ihrer Seite der Leiter fehlen Sprossen, die den Jungs ganz selbstverständlich zur Verfügung stehen. Unten fehlt die Einstiegssprosse, die gleiche Startchancen auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht. Dann fehlt die Kinderbetreuungssprosse, um nicht plötzlich wieder draußen oder nur noch halb drin zu sein. Als nächstes fehlt die Sprosse zu mehr Geld. Die Männer machen die gleiche Arbeit, und das bestimmt nicht besser, aber auf der Einkommensleiter winken sie uns von oben zu. Und natürlich fehlt für Frauen auch die Sprosse in die Chefetage.

Es ist Zeit, dass die fehlenden Aufstiegssprossen endlich eingesetzt werden. Am 14. Juni 2009 stellt die SPD ihr Regierungsprogramm vor, da sind die drei Sprossen drin: Gleiche Bezahlung für Frauen und Männer, Frauenquote für Aufsichtsräte, mehr Kinderbetreuung.

Wir glauben aber, dass noch mehr Sprossen fehlen. Darum dieser Blog. Hier wollen wir mit euch zusammen herausfinden, welche Sprossen noch fehlen. Wir wollen wissen, wo junge Frauen im Arbeitsalltag Ungerechtigkeiten erleben, und wir wollen darüber nachdenken, welche politischen Antworten nötig sind.

Wir glauben, dass die Ungerechtigkeiten sich nicht auf den Arbeitsmarkt beschränken, sondern den gesamten Alltag durchdringen. Wer sich für Gleichberechtigung engagieren will, diskutiert hier mit.